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Grundsteuer Schleswig-Holstein

geschrieben von Hermann del Campo,

Letzte Aktualisierung 2 months ago

Grundsteuer Schleswig Holstein – Lübeck Museum Holstentor

Grundsteuer Schleswig-Holstein

Die Bundesländer in Deutschland haben ab dem 01.01.2025 eine neue Grundsteuer. Anlass zu dieser neuen Berechnung war die Grundsteuerreform, welche bereits 2018 beschlossen wurde. Die Grundsteuerreform kam zustande, weil die bisherige Grundsteuer in Deutschland als gesetzeswidrig galt. Wer also jetzt ein Grundstück besitzt, muss auf dieses besagte Grundstück Grundsteuern zahlen. Daran hat sich nichts verändert.

Immobilien und Grundstücke werden ab 2025 also eine neu berechnete Grundsteuer erhalten. Die Grundsteuerberechnung erfolgt in Schleswig-Holstein nach dem Grundsteuerwert und nach dem Bundesmodell.

Nicht jedes Bundesland folgt dieser Berechnungsmethode, sondern es gibt Länder, die eine eigene Berechnung anstreben.

Was besagt das Grundsteuergesetz?

Das Grundsteuergesetz ermächtigt die Gemeinden und Städte in Deutschland, die Grundstückseigentümer und Immobilien in ihrem Gebiet mit einer Steuer zu belasten. Dafür gibt es die Grundsteuer B. Zusätzlich dürfen die Gemeinden und Städte eine Grundsteuer auf landwirtschaftliche Flächen erheben. Wer also Land- und Forstwirtschaft betreibt, wird mit der Grundsteuer A in seiner Gemeinde berechnet.

Welche Rolle spielt die Gemeinde, wenn es um die Grundsteuer in Schleswig-Holstein geht? Die Gemeinde einer jeden Region kann für Grundstücke und Immobilien die Grundsteuer A oder die Grundsteuer B erheben und als Einnahme verwerten. Das heißt, die Steuern werden den Städten und Kommunen zugesprochen und nicht dem Finanzamt.

Wie berechnet sich die Grundsteuer in Schleswig-Holstein?

Die Reform der Grundsteuer wird bereits umgesetzt. Im Jahr 2022 wird die Feststellungserklärung erstellt, die jeder Besitzer eines Grundstücks oder einer Immobilie abgeben muss. Diese beinhaltet verschiedene Informationen.

Wichtig für die Berechnung der Grundsteuer in Schleswig-Holstein ist der Wert der Immobilie, die Größe und auch die Art der Nutzung. Zeitgleich darf auch die Immobilienart bei der Berechnung der Grundsteuer berücksichtigt werden.

Wie berechnet sich die Grundsteuer in Schleswig-Holstein genau?

Wer Eigentum in Schleswig-Holstein besitzt, sollte sich die nachfolgende Berechnungsgrundlage genauer merken.

In Schleswig Holstein wird die Grundsteuer ab 2025 so berechnet:

Festgestellter Grundsteuerwert x Grundsteuermesszahl x kommunaler Hebesatz = Grundsteuer

Den Grundsteuerwert bekommt man von seinem Finanzamt übermittelt. Die Hebesätze werden durch die Kommunen und Städte definiert. Der Grundsteuerhebesatz wird also nicht durch das Finanzamt definiert, wie oftmals angenommen.

Die Zahlung der Grundsteuer erfolgt einmal im Jahr. Neu berechnet, kann die Grundsteuer für die Eigentümer in Schleswig-Holstein nun tatsächlich Vorteile oder Nachteile mit sich bringen.

Denn es kann sein, dass ein Eigentümer eines Grundstücks in Kiel jetzt mehr Grundsteuern bezahlen muss. Es ist jedoch auch möglich, dass dieses neue Modell mit aktuellen Zahlen und Hebesätzen eine Begünstigung hervorruft.

Hinweis: Die Grundsteuern in Kiel oder Lübeck können sich unterscheiden. Es muss also nicht sein, dass ein Haus im gleichen Wert in Kiel genauso viel Steuern hervorruft wie in Lübeck.

Verändert sich die Grunderwerbsteuer?

Aktuell ist es so geregelt, dass der Käufer einer Immobilie die Grunderwerbsteuer entrichten muss. Der Wert einer Immobilie spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle. Beim Kauf einer Wohnimmobilie in Schleswig-Holstein muss also die Grunderwerbsteuer entrichtet werden.

Müssen Mieter bald Grundsteuern zahlen

Die Abgabe der Grundsteuer erfolgt immer durch den Eigentümer der Grundstücke oder Immobilien. Wird diese vermietet sind die Mieter nicht verpflichtet, die Grundsteuererklärung einzureichen.

Zur Abgabe der Steuererklärung ist der Inhaber verpflichtet. Jedoch kann der Vermieter zum Beispiel die Höhe der Grundsteuer auf die Mieter umlegen.

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