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Grundsteuer Saarland

geschrieben von Hermann del Campo,

Letzte Aktualisierung 2 months ago

Grundsteuer Saarland – Saarbrücken Panorama

Grundsteuer Saarland – Die neue Grundsteuer im Bundesland

Die Grundsteuer Saarland ist ein großes Thema, welches Hausbesitzer und Grundstückseigentümer beschäftigt. Wie auch das Bundesland Sachsen nutzt das Saarland die Öffnungsklausel für die Grundsteuer.

Die Bundesländer haben die Möglichkeit, mit der Öffnungsklausel vom einheitlich bestimmten Bundesmodell abzuweichen.

Grundsteuerreform Saarland: Warum gibt es neue Grundsteuern?

Die Grundsteuerreform gab es bereits 2018. Sie tritt jedoch erst ab 2025 in Kraft. Entstanden ist die Grundsteuerreform jedoch aufgrund einer Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht. Bei dieser Prüfung kam heraus, dass die Grundsteuer verfassungswidrig ist.

Also kam es zu einer Grundsteuerreform, die nun eine Neuberechnung der Grundsteuer mit sich führt. Die Reform beinhaltet, dass ab 2022 die Eigentümer von Grundstücken und Häusern die Feststellungserklärung an die zuständigen Behörden senden müssen.

Daraufhin wird bis Ende 2024 die Berechnung der Grundsteuer vorgenommen. Was heißt das für Besitzer von Grundstücken? Dazu später mehr.

Hinweis: Die Grunderwerbsteuer wird regelmäßig mit der Grundsteuer verwechselt. Die Grundsteuer ist jedoch eine jährliche Steuer, die man auf den Grund und Boden entrichtet. Es handelt sich also um eine Objektsteuer. Die Grunderwerbsteuer ist jedoch etwas anderes und kommt primär beim Kauf eines Grundstücks vor. Berechnet wird die Höhe der Grunderwerbsteuer anhand des Kaufpreises.

Grundsteuer Saarland: Modifiziertes Bundesmodell

Informationen zur Berechnung der Grundsteuer nach der neuen Reform bekommen Besitzer von Grundstücken ab Juni 2022. In diesen Schreiben werden auch die aktuellen Hebesätze und andere Themen behandelt.

Wichtig ist, dass die Steuereinnahmen, die man durch die Grundsteuer hat, nicht dem Land zugutekommen, sondern den Gemeinden. Die Gemeinde kann also mit den Einnahmen der neuen Grundsteuer rechnen.

Die Steuern werden nach einem modifizierten Bundesmodell berechnet. Worin unterscheidet sich das modifizierte Bundesmodell jedoch vom normalem Modell? Unterschiede lassen sich in der Steuermesszahl und dem Grundsteuerwert finden. Ansonsten unterscheidet sich das modifizierte Modell nicht vom klassischen Grundmodell des Bundes.

Wie berechnet sich die Grundsteuer im Saarland?

Der Landtag hat sich für eine eigene Berechnungsgrundlage entschlossen. Wer also seine Grundsteuer berechnen möchte, wird, laut dem Landtag, nicht nach dem Bundesmodell bewertet.

Die Grundsteuer im Saarland berechnet sich primär durch die Steuermesszahlen, die Grundsteuerwerte und den Hebesatz. Die Formel für die Berechnung der Grundsteuer im Saarland lautet wie folgt:

Grundsteuerwert x Steuermesszahl = Steuermessbetrag

Steuermessbetrag x Hebesatz der Gemeinden = Grundsteuer im Saarland

Man darf wissen, dass die Grundsteuer nicht überall im Saarland gleich ist. Denn die Regelung besagt, dass jede Gemeinde ihren Hebesatz individuell anpassen darf. So kann es also sein, dass ein Grundbesitz in der Region A sich von der Steuer zur Region B unterscheidet, obwohl der Grundbesitz gleichwertig ist.

Grundsteuer im Saarland: Was muss man bei Eigentum nun machen

Das normale Bundesmodell, nachdem sehr viele Bundesländer vorgehen, errechnet sich auf der Basis des Grundsteuerwerts. Der Grundsteuerwert wird durch die Finanzämter mit einem Grundsteuerwertbescheid übermittelt.

Wichtig ist für jeden Eigentümer, dass er die drei Steuerarten kennt. Die Grundsteuer wird nach diesen drei Arten eingeteilt. Grundsteuer A (Land und Forstwirtschaft), Grundsteuer B (unbebaute und bebaute Grundstücke) und Grundsteuer C (baureife Grundstücke).

Zur Grundsteuer C möchten wir etwas mehr sagen. Denn diese Grundsteuer wird 2025 neu eingeführt. Hierbei handelt es sich nach der Einteilung der Grundsteuerreform um unbebaute Bauplätze. Diese Grundstücke können laut der Reform vom Bundesland Saarland höher besteuert werden.

Grund für die erhöhte Grundsteuer ist, dass man die Besitzer dazu anregen möchte die Grundstücke zu bebauen und dadurch mehr Wohnraum zu schaffen. Diese besagte Grundsteuer C gibt es in Baden Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg Vorpommern und in anderen Bundesländern.

Wer muss die neue Grundsteuer im Saarland zahlen?

Die Grundsteuer im Saarland, sowie in vielen anderen Bundesländern, wird von den Eigentümern der Grundstücke entrichtet. Wird ein Haus oder ein Grundstück vermietet, dann entrichtet der Eigentümer die Grundsteuer und nicht der Mieter. Die Grundsteuer kann jedoch wiederum an die Mieter weitergereicht werden. Wie sieht es beim Kauf eines Grundstücks aus? Wer ab 2025 als Eigentümer des Grundstücks bekannt ist, der muss die neuen Grundsteuern zahlen. Die Grundsteuererklärung ist alle 7 Jahre durch den Grundbesitzer einzureichen.

Höhe der Grundsteuer: Wie viel Grundsteuer muss ich im Saarland zahlen

Die Höhe der Grundsteuer möchte vermutlich jeder Grundbesitzer noch vor 2025 wissen. Wer Grundbesitz hat, das kann auch eine Wohnung sein, der kann unseren Rechner verwenden. Mit unserem Rechner kann man vorab die Grundsteuer für das Saarland berechnen. Dabei zu beachten ist jedoch, dass die Grundsteuer je nach Region im Saarland unterschiedlich sein kann.

Mittels des Anschreibens vom Finanzamt und anderer Unterlagen kann ein steuerpflichtiger dann die Steuererklärung für die Grundsteuer machen.

Hinweis: Weil die Hebesätze je nach Region unterschiedlich bewertet werden, kann es sein, dass in Saarbrücken beispielsweise andere Steuerhöhen entstehen als in Neunkirchen oder Saarlouis. Man kann jedoch fast davon ausgehen, dass die Grundsteuern in Saarbrücken entsprechend gestiegen sind, denn auch die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser sind in Saarbrücken in den vergangenen Jahren gestiegen.

Fazit zur Grundsteuer im Saarland

Die Grundsteuer im Saarland ist nach dem Bundesmodell berechnet. Hier tritt jedoch nicht das normale Bundesmodell nach der Reform in Kraft, sondern das Saarland hat wie andere Bundesländer ein modifiziertes Bundesmodell genutzt. Das Bundesmodell arbeitet mit dem Grundsteuerwert, der durch den Grundsteuerwertbescheid ergeht.

Die Grundsteuer wird einmal im Jahr entrichtet, wobei schon im Jahr 2025 die neue Grundsteuer gilt. Aktuell haben steuerpflichtige Grundbesitzer die Pflicht, die wichtigsten Angaben an die Finanzämter zu schicken. Anhand dieser wird die Grundsteuer im Saarland nach dem modifizierten Bundesmodell berechnet.

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