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Alles was du zur oder über die Grundsteuer wissen musst

Grundsteuer Bremen

geschrieben von Hermann del Campo,

Letzte Aktualisierung 2 months ago

Grundsteuer Bremen – Hansestadt Luftaufnahme

Grundsteuer Bremen – Was muss man über die neue Grundsteuer in Bremen wissen?

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass ab dem 1.01.2025 die neue Grundsteuer in Bremen zu entrichten ist. Der Prozess zur Neuberechnung nach der Grundsteuerreform hat jedoch schon 2022 begonnen. Ab Juli 2022 berechnen die Finanzämter in allen Bundesländern die Steuern neu. Bis Ende 2024 haben die Finanzämter und Behörden nun Zeit, die Grundsteuer neu zu berechnen und diese Datensätze den Bürgern und Bürgerinnen zukommen zu lassen.

In den Prozess zur Neuberechnung sind auch die Haus- und Grundstücksbesitzer involviert. Denn von ihnen wird die erneute Steuererklärung speziell für die Grundsteuer in Bremen verlangt. Die Übermittlung der verlangten Daten zum Feststellungsbescheid müssen von Juli bis Oktober 2022 beim Finanzamt eingereicht sein.

Was ist die Grundsteuer in Bremen?

Die Grundsteuer in Bremen wird sehr gerne mit der Grunderwerbsteuer verglichen. Dabei haben beide Steuerformen nichts miteinander zu tun. Der Eigentümer eines Grundstücks muss bei Erwerb dieses Grundstücks eine Grunderwerbsteuer entrichten.

Diese ist einmalig zu zahlen. Die Grundsteuer jedoch bezieht sich auf den Besitz der Grundstücke, Häuser oder Immobilien in Bremen. Wer also Grundbesitz hat, muss auf diesen Besitz Steuern zahlen.

Die Steuereinnahmen werden ab 2025 der Gemeinde oder der Stadt zugeschrieben. Sie sind es auch, die den Hebesatz definieren. Der Hebesatz wird später noch einmal ein Thema sein.

Bei der Grundsteuer kann man Unterschiede erkennen, die durch die Grundsteuer A und die Grundsteuer B definiert sind. Ab 2025 kommt die Grundsteuer C in Bremen hinzu.

Grundsteuer A: Gilt nur für Land- und Forstwirtschaft. Die Grundsteuer A gilt also für Grundstücke, die landwirtschaftlich betrieben werden.

Grundsteuer B: Ist für Privatpersonen, die ein unbebautes oder bebautes Grundstück besitzen. Gleichgestellt sind bei der Grundsteuer B die Gebäude.

Grundsteuer C: Die Grundsteuer C ist in Bremen ein Teil der Steuerreform. Sie gab es bis zur Reform noch nicht und bezieht sich auf unbebaute Grundstücke. Die Grundsteuer C ermöglicht es der Gemeinde oder der Stadt, unbebaute Grundstücke höher zu besteuern.

Bei der Berechnung der Grundsteuer ist die nach Faktor B die häufigste Steuer in Bremen.

Einheitswert heißt nun Grundsteuerwert

Bei der Berechnung der Grundsteuern wird das Bundesland Bremen auf das Bundesmodell setzen. Dieses Modell nutzen sehr viele Bundesländer nicht, da sie von der Öffnungsklausel Gebrauch machen. Das gilt für Bremen nicht.

Die Grundsteuer wird danach nach drei Faktoren berechnet, wobei angemerkt werden muss, dass der frühere Einheitswert gegen den Grundsteuerwert ersetzt wird.

Die Berechnung der Grundsteuer in Bremen erfolgt also nach diesen Fakten:

  • Grundsteuerwert
  • Grundsteuermesszahl
  • Hebesatz

Werden diese drei Faktoren miteinander multipliziert erhält man die zu zahlende Grundsteuer. Um die Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer in Bremen zu erhalten, muss man als Grundstücksbesitzer oder als Eigentümer von Immobilien einige Daten an das Finanzamt übermitteln.

Woher bekomme ich die Grundsteuerwerte für meine Immobilie?

Die Grundsteuer Bremen errechnet sich unter anderem durch die Grundsteuerwerte. Bei vielen Eigentümern stellt sich die Frage, woher sie diese Daten bekommen. Die Grundsteuerwerte in Bremen werden durch den Einheitswertbescheid übermittelt. Diesen Bescheid hat jeder Eigentümer durch das Finanzamt bekommen.

Woher bekomme ich die Grundsteuermesszahl?

Für die Grundsteuer in Bremen wir der Grundsteuermessbetrag benötigt. Woher bekommt man diesen? Die Gebäudeart spielt bei der Ermittlung dieser Kennzahl eine wichtige Rolle. Die Angaben dazu kann man dem Grundsteuergesetz entnehmen. Natürlich ist es auch als Eigentümer möglich, das Finanzamt zu befragen.

Hinweis: Grundstücke werden in Bremen und auch Bremerhaven in verschiedene Arten eingeteilt. Das können Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder andere Arten sein.

Was ist der Hebesatz in Bremen?

Wer die Grundsteuer berechnen will, muss den Hebesatz in Bremen kennen. Dieser wird durch die Stadtgemeinde oder die Kommune ausgestellt. Jede Stadt und auch jede Gemeinde oder Stadtgemeinde hat einen eigenen Hebesatz.

Das heißt also in Bremen muss der Hebesatz nicht der gleiche sein wie in Bremerhaven. Um die Grundsteuer für ein Grundstück oder ein Gebäude zu berechnen, muss man diesen Hebesatz kennen. Hierfür sind bei der Erhebung jedoch die Kommunen zuständig.

Hinweis: Die Erklärung zur Grundsteuer in Bremen erfolgt nicht durch das Finanzamt. Sondern die Erklärung wird nach der Abgabe der Daten beim Amt durch die Gemeinde herausgegeben. Die anschließende Steuerlast ergeht an den Eigentümer. Dieser zahlt nach dem Grundsteuerbescheid die Grundsteuer an die Gemeinde.

Was ist für den Grundsteuerwert wichtig?

Ab 2025 wird die Grundsteuer in Bremen nach dem Grundsteuerwert berechnet. Die Berechnung erfolgt nach dem Ertragswert- oder Sachwertverfahren. Dafür benötigen die Ämter verschiedene Angaben. Die neue festgestellte Nettokaltmiete und der Immobilienwert werden dafür multipliziert. Der Immobilien wert hat für die neue Grundsteuer in Bremen jedoch einige Kriterien:

  • Grundstückslage
  • Grundstücksfläche
  • Bodenrichtwert
  • Wohnfläche des Steuergegenstand
  • Art des Gebäude
  • Baujahr

Diese Informationen werden herangezogen, wenn es um die Berechnung der Grundsteuer geht.

Wann kommt das Sachwertverfahren in Bremen zum Einsatz

Für die meisten Eigentümer eines Grundstücks wird nach dem Ertragswertverfahren berechnet. Handelt es sich um Grundstücke die nicht bewohnt werden können, kommt jedoch das Sachwertverfahren zum Einsatz. Dieses Verfahren verarbeitet andere Informationen, um die Grundsteuer in Bremen zu berechnen. Diese Informationen sind wichtig:

  • Abgabe des Bodenwerts
  • Wert des Gebäudes und der Außenanlage

Wann muss die Grundsteuer in Bremen gezahlt werden?

Die Grundsteuer in Bremen muss einmal im Kalenderjahr gezahlt werden. Damit gibt es beispielsweise keinen Unterschied zur Gewerbesteuer. Wer also Eigentum hat, muss ab 2025 die Grundsteuer in Bremen nach der neuen Grundlage entrichten. Die Festsetzung zur Steuer erfolgt aktuell.

Die Höhe der Grundsteuer in Bremen kann man jedoch noch nicht genau vorhersagen.

Wer also Grundbesitz hat, kann unseren Rechner anwenden, um sich einen Vorgeschmack zur Grundsteuer in Bremen zu bekommen. Da man ab 2025 die neue Grundsteuer entrichten muss, sollte der Bescheid bis 2024 bei den Eigentümern eines Grundstücks vorliegen.

Wer muss die Grundsteuer in Bremen bezahlen?

In Deutschland muss jeder Eigentümer eines Grundstücks oder einer Immobilie die Grundsteuer bezahlen. Zahlen muss die Grundsteuer immer derjenige der zum 1. Januar eines Kalenderjahres, der Besitzer einer Immobilie oder eines Grundstücks ist.

Wenn eine Immobilie oder ein Grundstück verkauft werden, dann ändert sich die Grundsteuer nicht. Auch nicht nach der neuen Grundsteuerreform. Warum gab es eine neue Grundsteuerreform? Weil die alte Grundsteuer nicht rechtskonform war.

Ist man Eigentümer eines denkmalgeschützten Gebäudes, dann ist man von der Grundsteuer befreit. Auch Vermieter, die durch einen Brand oder Wasserschaden Mietausfälle haben, müssen keine Steuern zahlen. Unter Berücksichtigung dieser Fakten kann man als Eigentümer einen Antrag stellen und sich befreien lassen. Bei dem Kauf einer Immobilie ist das jedoch nicht der Fall.

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