banner-blog-grundsteuereinfach-steuerberater-grundsteuererklaerung

Warum brauche ich den Steuerberater für die Grundsteuererklärung?

Auf den ersten scheint die Mammutaufgabe 36 Mio. Grundstücke neu für die Grundsteuerbemessung zu bewerten für den einzelnen Bürger machbar. Die Angaben, die für die Grundsteuererklärung benötigt werden sind überschaubar. Zum einen sind es die persönlichen Angaben zum Grundstücksbesitzer. Dann werden noch die allgemeinen Angaben zum Grundstück benötigt, wie z.B. Gemarkung, Flur, Flurstück und Größe. Hierbei hilft der Grundbuchauszug, aus dem alle Daten abgelesen werden können.

Dann dürfen sie den Bodenrichtwert angeben. Diesen können sie in den Online-Portalen der Gutachterausschüsse ermitteln. Hierbei ist aber Vorsicht geboten. Oft sind Grundstücke in der gleichen Straße, aber auf verschiedenen Straßenseiten sehr unterschiedlich im Wert. Eine erste kleine Tücke, die zu hohen Unterschieden bei der Bewertung und später bei der Grundsteuer führen kann.

Jetzt fehlt die Immobilienart, die Wohn-/Nutzfläche und das Alter des Gebäudes. Aber Moment mal, wo bekommt denn jetzt das Alter her? Und wie werden die Flächen errechnet? Wenn noch Bauunterlagen vorliegen, wird es kein Problem sein, die Zahlen zu ermitteln. Eventuell hilft auch der Kaufvertrag weiter. Aber gerade bei älteren Immobilien findet man in seinen Unterlagen keinen Hinweis auf das Alter oder die Fläche. Für das Alter des Gebäudes kommt dann in meinen Augen durchaus eine sachgerechte Schätzung in Betracht. Bei der Wohn-/Nutzfläche ist die Wohnflächenverordnung die Grundlage für die Berechnung. Hier liegt also schon wieder die Tücke im Detail, die zu hohen Unterschieden bei der Bewertung und später bei der Grundsteuer führen kann.

 

Und jetzt alles fertig?

Leider nicht so ganz. Aus diesen Zahlen, Daten und Fakten errechnet das Finanzamt den Grundsteuerwert. Eine Berechnung der neuen Grundsteuer erfolgt noch nicht. Erst nach Anpassung der Steuersätze durch die Gemeinden kann die neue Grundsteuer ab 2025 berechnet werden. Stellt man dann fest, dass die Grundsteuer aber ganz schön hoch ist, wird in den meisten Fällen der Grundsteuerwert falsch berechnet worden sein. Die Tücken die dazu führen können, sind oben beschrieben. Ein Einspruch in 2025 ist dann allerdings nicht mehr möglich.

 

Was soll denn da schon falsch berechnet sein?

Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler ist in Deutschland jeder 5. Steuerbescheid falsch.

Der Grundsteuerwert für ein Einfamilienhaus wird nach dem Bewertungsgesetz mit dem Ertragswertverfahren ermittelt. Und dieses Verfahren hat es in sich. Auf Seiten der Finanzverwaltung werden aber 2000-3000 neue Mitarbeiter, die ohne steuerliche Vorkentnisse eingestellt werden, mit genau dieser Berechnung betraut. Die Mammutaufgabe 36 Mio Steuerbescheide zu erlassen stellt die Finanzverwaltung also vor enorme Herausforderungen in Bezug auf die Richtigkeit der Grundlagen für die Besteuerung. Sind diese Grundlagen aber falsch, kommt auch eine falsche Steuer dabei raus, die sieben Jahre lang bezahlt werden muss. Wir Steuerberater und unsere Fachteams jedoch haben seit vielen Jahren durch die Beschäftigung mit Erbschaft- und Schenkungsteuer Erfahrung mit dem Bewertungsgesetz und den Berechnungen. Daher berechnen wir den Grundsteuerwert selbst und gleichen ihn mit dem Bescheid des Finanzamtes ab. Stellen wir Abweichungen fest, wird umgehend Einspruch eingelegt. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Wenn Sie also Tücken und Überraschungen bei der Grundsteuererklärung vermeiden und die richtige also die geringste Steuer ab 2025 für sieben Jahre für Ihre Immobile entrichten wollen, dann lassen Sie die Profis, also die Steuerberater ran. Die Statik für Ihre Immobilie haben Sie ja auch nicht selbst berechnet und danach erbaut.

 

 

 

 

Comments are closed.